Wanderung in Hollenbach am 05. September 2019


 
Führung:  Tobias Luschner
Teilnehmer:  ca. 15 Personen
Wetter:  Regen
Exkursionsgebiet:  MTB: 7532/23
Standort:  Nadel und Mischwald

Bericht:

Angesichts des herrschenden Regenwetters fand sich eine beachtliche Anzahl an Teilnehmern zur Exkursion ein.

Die Unerschrockenen wurden vom Start weg mit einem reichen Pilzaufkommen entlohnt. So waren die Körbe eines Teils der Gruppe schnell mit feinen Speisepilzen wie Maronenröhrling, Steinpilz oder Krauser Glucke gefüllt, ein anderer Teil fand rasch lohnende Objekte zur näheren Bestimmung. Dabei fielen interessante Arten wie der Wechselblaue Kiefernreizker (Lactarius quieticolor) oder der Halskrausenerdstern (Geastrum triple) besonders auf.

Immer wieder wurde unser Weg von wahrhaft monokulturartigen Massenvorkommen unterschiedlicher Pilzarten gesäumt: Da gab es einen schieren Zauberwaldabschnitt voller Fliegenpilze, ein Feld Dickschaliger Kartoffelboviste und sich an Schönheit immer wieder selbst übertreffende Gruppen Purpurfilziger Holzritterlinge.

Ein besonderes Lob gebührt unserem Protokollanten Hansi, der Starkregenschauern zum Trotz, die allermeisten gefundenen Arten zu notieren wusste. Da letztlich alle mehr oder weniger durchnässt waren, fand die etwas verkürzte Variante Tour durchaus Anklang und die Freude auf eine Einkehr in warmer Stube war allen anzumerken.

Tobias Luschner

Bilder:

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 Trotz Regen interessierte Pilzsucher
Klebriger Hörnling
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Dunkler Hallimasch Gelbstieliger Trompetenpfifferling
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 Dickschaliger Kartoffelbovist   verkürzte Tour wegen Regen

Fundliste:

Anzahl Gattung Art Deutscher Name
1 Amanita citrina  Gelber Knollenblätterpilz 
2 Amanita fulva  Rotbrauner Scheidenstreifling 
3 Amanita gemmata Narzissengelber Wulstling
4 Amanita muscaria  Fliegenpilz
5 Amanita porphyria  Porphyrbrauner Wulstling
6 Amanita rubescens  Perlpilz
7 Ampulloclitocybe clavipes Keulenfüßiger Trichterling
8 Armillaria  ostoyae  Dunkler Hallimasch 
9 Auriscalpium  vulgare  Ohrlöffel-Stacheling 
10 Baeospora  myosura Mäuseschwanz
11 Boletus edulis Steinpilz 
12 Calocera  viscosa  Klebriger Hörnling 
13 Cantharellus  cibarius  Pfifferling, Eierschwamm 
14 Cantharellus  tubaeformis  Trompeten-Pfifferling 
15 Chalciporus  piperatus Pfefferröhrling
16 Chlorophyllum olivieri Safranschirmpilz
17 Clitocybe nebularis Nebeltrichterling, Graukappe
18 Coprinus  comatus  Schopftintling 
19 Cortinarius anomalus  Braunvioletter Dickfuss 
20 Cortinarius cinnamomeus  Zimt-Hautkopf 
21 Cortinarius semisanguineus  Blutblättriger Hautkopf 
22 Cystoderma  amianthinum  Amiant-Körnchenschirmling 
23 Geastrum fimbriatum  Gewimperter Erdstern
24 Geastrum  triplex Halskrausenerdstern
25 Gomphidius rutilus Kupferroter Gelbfuß
26 Gymnopilus  penetrans  Geflecktblättriger Flämmling 
27 Gymnopus  peronatus  Brennender Rübling
28 Hebeloma  crustuliniforme  Tonblasser Fälbling 
29 Hebeloma  mesophaeum  Dunkelscheibiger Fälbling 
30 Helvella  crispa  Herbstlorchel 
31 Heterobasidion  annosum  Wurzelschwamm 
32 Hydnum  rufescens Rotgelber Stoppelpilz
33 Hygrophoropsis  aurantiaca  Falscher Pfifferling 
34 Hypholoma  capnoides  Rauchblättriger Schwefelkopf 
35 Hypholoma  fasciculare  Grünblättriger Schwefelkopf
36 Imleria badia  Maronenröhrling 
37 Kuehneromyces mutabilis  Stockschwämmchen 
38 Laccaria  amethystina Violetter Lacktrichterling 
39 Laccaria  laccata  Ellipsoidsporiger Lacktrichterling
40 Lactarius  deterrimus  Fichtenreizker 
41 Lactarius  quieticolor Brauner Kiefern-Blutreizker
42 Lactarius  rufus  Rotbrauner Milchling 
43 Lactarius  turpis  Olivbrauner Milchling, Mordschwamm
44 Lepista  nuda  Violetter Rötelritterling 
45 Macrolepiota  procera  Parasol 
46 Marasmius  wettsteinii Käsepilzchen
47 Mycena  rosea  Rosa Rettich-Helmling 
48 Mycena  rubromarginata Rotschneidiger Helmling
49 Neoboletus erythropus  Flockenstieliger Hexenröhrling 
50 Postia ptychogaster Weißer Polsterpilz
51 Paxillus involutus  Kahler Krempling
52 Phyllotopsis nidulans Orangeseitling
53 Pluteus  cervinus  Rehbrauner Dachpilz 
54 Postia caesia Blauer Saftporling
55 Pseudohydnum  gelatinosum  Zitterzahn
56 Rhodocollybia butyracea Butterrübling 
57 Rhodocollybia  butyracea f. asema  Horngrauer Rübling 
58 Ripartites  tricholoma Bewimperter Filzkrempling
59 Russula ochroleuca Ockergelber Täubling 
60 Russula  aeruginea Grasgrüner Birken-Täubling
61 Russula  foetens  Stink-Täubling 
62 Russula  mairei Buchenspeitäubling 
63 Russula  queletii  Stachelbeer-Täubling 
64 Scleroderma  citrinum  Dickschaliger Kartoffelbovist 
65 Sparassis  crispa  Krause Glucke 
66 Stropharia  aeruginosa  Grünspanträuschling 
67 Suillus  grevillei  Goldröhrling 
68 Tapinella  atrotomentosa Samtfußkrempling
69 Trametes  versicolor Schmetterlings-Tramete
70 Tricholomopsis rutilans Rötlicher Holzritterling 
71 Tylopilus  felleus  Gallenröhrling 
72 Xerocomellus chrysenteron  Rotfußröhrling 
73 Xerocomus subtomentosus  Ziegenlippe
74 Xerula  radicata Wurzelnder Schleimrübling

Angesichts des herrschenden Regenwetters fand sich eine beachtliche Anzahl an Teilnehmern zur Exkursion ein.

Die Unerschrockenen wurden vom Start weg mit einem reichen Pilzaufkommen entlohnt. So waren die Körbe eines Teils der Gruppe schnell mit feinen Speisepilzen wie Maronenröhrling, Steinpilz oder Krauser Glucke gefüllt, ein anderer Teil fand rasch lohnende Objekte zur näheren Bestimmung. Dabei fielen interessante Arten wie der Wechselblaue Kiefernreizker (Lactarius quieticolor) oder der Halskrausenerdstern (Geastrum triple) besonders auf.

Immer wieder wurde unser Weg von wahrhaft monokulturartigen Massenvorkommen unterschiedlicher Pilzarten gesäumt: Da gab es einen schieren Zauberwaldabschnitt voller Fliegenpilze, ein Feld Dickschaliger Kartoffelboviste und sich an Schönheit immer wieder selbst übertreffende Gruppen Purpurfilziger Holzritterlinge.

Ein besonderes Lob gebührt unserem Protokollanten Hansi, der Starkregenschauern zum Trotz, die allermeisten gefundenen Arten zu notieren wusste. Da letztlich alle mehr oder weniger durchnässt waren, fand die etwas verkürzte Variante Tour durchaus Anklang und die Freude auf eine Einkehr in warmer Stube war allen anzumerken.

 

Tobias Luschner